Montag, 09. Februar 2026

Gedanken zur Jubiläumsausgabe

Heute haben Sie, liebe Leser und Leserinnen, die Jubiläumsausgabe in Ihren Händen. Das Titelbild hat Anton May entworfen und folgende Gedanken zugrunde gelegt:

Der Hintergrund mit einem Deckenbild im Altarraum der Kirche St. Dreifaltigkeit und dem zentralen Motiv der Hl. Dreifaltigkeit steht für unsere Pfarrei.

Kerzen begleiten unser ganzes Leben, von der Taufe bis zum Grab. Sie können Freude, Dankbarkeit und Vieles mehr symbolisieren. Daher wurden für die Ziffern der Jubiläumszahlen brennende Kerzen ausgewählt.

Die Luftballons hinter dem Hinweis „10 Jahre“ stehen für die Gratulation zum "runden Jahrestag". Sie haben die Farben der Kirche mit weiß-gelb, sowie rot und als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit auch lila.

Unten halb-rechts ist die erste aktuell-Ausgabe abgebildet, so, dass sie nicht von den Themenreitern verdeckt werden kann. Am rechten Rand befindet sich eine Auswahl von Titelseiten, wobei das Blatt mit dem Bischof und das untere aus der Pandemiezeit gezielt ausgewählt wurde, die anderen rein zufällig.

Die Herzen am linken Rand, die von oben nach unten immer größer werden, sollen symbolisieren, dass viele Menschen im Laufe der Jahre „ihr“ aktuell ins Herz geschlossen haben. Zum Zweiten stehen sie auch für das Herzblut, das die "Macher" des aktuell in jedes Heft hineingesteckt haben und das sicher auch weiterhin tun werden. (am/sf)

Das neue Pfarrblatt auf der „Zielgeraden“

Das aktuell feiert im März seinen zehnten Geburtstag. Zudem ist die Februar - März - Ausgabe das 100. Monatsheft seit Erscheinungsbeginn! Aus diesem Doppel - Anlass soll auch in diesem Heft an die Entstehungsgeschichte des Pfarrblattes erinnert werden. Die Anfänge wurden bereits in den beiden letzten Ausgaben skizziert. Am 18. November 2015 tagte das „Team Pfarrblatt“ zum fünften Mal. Dabei wurde zunächst über weitere Feinheiten hinsichtlich des Layouts (u.a. Titelseite, Schrift der Artikel) entschieden.

Der Zeitplan wurde aktualisiert mit dem Beschluss, dass die erste Ausgabe des neuen Heftes im März 2016, pünktlich zum Osterfest, erscheinen sollte. Dazu wurden der Termin für den Reaktionsschluss, die Zeitdauer für die Erstellung der Ausgabe, die Termine fürs Korrekturlesen, für die Abgabe an die Druckerei und die Auslieferung ans Pfarrbüro festgelegt.

Der Suche nach Autoren und Fotografen wurde weiterhin Priorität eingeräumt. Die Schriftführer aller Pfarreigremien sollten animiert werden, Artikel über Wissenswertes aus den Gemeinden zu schreiben und über die Sitzungen der Gremien zu berichten.

Beim nächsten Treffen am 16. Dezember stand das Ergebnis der Abstimmung über den Namen des neuen Pfarrblattes fest. Zwei Wochen lang hatten in allen Kirchen der Pfarrei Einreißzettel für die Stimmabgabe der Gottesdienstbesucher ausgelegen. Insgesamt 338 Personen hatten sich an der Namenswahl beteiligt. Dabei ergab sich folgendes Ergebnis:

aktuell: 178 Stimmen                         Blickpunkt: 51 Stimmen
Pelikan: 17 Stimmen                          trinitas: 92 Stimmen

Somit hatte sich eine überwältigende Mehrheit für „aktuell“ als Namen des neuen Pfarrblattes ausgesprochen.

Ein weiteres Thema war die Gestaltung der Gottesdienstordnung; dabei ging es um die farbliche Gestaltung bei Wochentagen bzw. Sonn- und Feiertagen und darum, in welcher Weise die Intentionen bei den Eucharistiefeiern eingetragen werden sollten. Eine endgültige Entscheidung wurde auch über das Farbkonzept des Heftes getroffen. Die Teammitglieder einigten sich auf die vier Farben grün, rot, blau und orange, die relativ willkürlich für die einzelnen Artikel Verwendung finden sollten. Pro Artikel sollten die Überschrift, die Subline und ggf. Zwischenüberschriften jeweils in derselben Farbe erscheinen.

Die Farbe der Titelseite sollte passend zur Grundfarbe des Titelfotos wechseln.

Noch eine weitere Sitzung fand im Jahr 2015 statt, am 28. Dezember. An diesem Tag wurden letzte Regelungen für das Layout der Gottesdienstordnung und die Gestaltung der Seite mit den Verstorbenen besprochen.

Außerdem wurde geklärt, wo in den einzelnen Kirchen die Monatshefte ausliegen sollten und welche bzw. wie viele Prospektständer für die einzelnen Gemeinden zu bestellen waren.

Danach ging es erstmals um die Inhalte der ersten aktuell-Ausgabe im März 2016. Anhand der bereits festgelegten Rubriken wurde über die Themen, Berichte, Angebote etc. sowie über die jeweiligen Autoren entschieden. Als Titelbild wurde ein Foto der GemeindebriefDruckerei zum Thema „Ostern“ ausgewählt. Für alle folgenden Ausgaben sollten Bilder von Fotografen aus der Pfarrei verwendet werden.

Links neben dem Namen „aktuell“ wurde zunächst noch ein Platz freigehalten, der für das Logo der Pfarrei vorgesehen war. Eine Agentur musste noch damit beauftragt werden, das Logo in Anlehnung an das Corporate Design der Diözese zu erstellen. Geplant war ein Puzzle, das ein Dreieck ergibt und mit seinen sechs Teilen für die (damaligen) sechs Gemeinden der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit stehen sollte. Im Juli 2016 war das Logo dann erstmals auf dem Titelblatt des aktuell zu sehen.

Das nächste Treffen des „Teams Pfarrblatt“ war am 04. Februar 2016. Eine allerletzte Layout-Änderung wurde für die Rubrik „Terminvorschau“ angeregt, um diese übersichtlicher zu gestalten. Außerdem wurde die Papierart „Dennis“ ausgewählt.

Der „Countdown“ für den Start des neuen Monatsheftes hatte begonnen: Die Aufstellung der Prospektständer in den Kirchen war für den 13./14. Februar anberaumt, und die erste Ausgabe des neuen aktuell war für das Wochenende 27./28. Februar terminiert.

Und so sah die Start-Ausgabe aus:

Auf der zweiten Seite unter der Rubrik „Auf ein Wort“ schrieb Pfarrer Stefan Mühl mit Bezug zum Osterfest und zum Titelbild: „… Heute sind wir diejenigen, die den Glauben an den Auferstandenen empfangen haben – und die ihn weitergeben sollen. Dazu sollen wir die verschiedenen Wege und Möglichkeiten, die uns im 21. Jahrhundert zur Verfügung stehen, nutzen. Ein solcher Weg ist auch das Pfarrblatt, das wir Ihnen hier neu präsentieren. Es soll zu einem Organ unserer Pfarrei werden, das die Menschen in ihr und darüber hinaus informiert und miteinander verbindet. Aber ebenso auch ein Sprachrohr für die Gute Nachricht: Jesus ist auferstanden. Er lebt!“

Das Heft wurde mit großer Begeisterung aufgenommen, und die Redaktionsmitglieder waren bestrebt, die folgenden Ausgaben mit gleicher Qualität zu konzipieren, Verbesserungen vorzunehmen, wenn nötig, und weiterhin im Lauf der Jahre manches zum Positiven zu verändern.