Montag, 04. Mai 2026

Gelebte Ökumene - Gottesdienst im Freien

ÖGZ von oben (Foto via Drohne: Thomas Fleckenstein)

Sonntag, 10. Mai 2026 (Muttertag), 11 Uhr, ÖGZ-Wiese

Im ÖGZ trafen sich das Presbyterium der Protestantischen Kirchengemeinde Pilgerpfad und der Gemeindeausschuss St. Jakobus und St. Paul zu einer gemeinsamen Sitzung

Im Jahr 2024 wurde erstmals nach der Corona-Pandemie die alte Tradition einer gemeinsamen Sitzung der Gremien der ÖGZ-Gemeinden wiederbelebt. Das Presbyterium hatte den Gemeindeausschuss zu einer Sitzung eingeladen, bei der neben Diskussionen und gegenseitigem Kennenlernen auch an das leibliche Wohl gedacht war. Am 27. November 2025 war es umgekehrt, der Gemeindeausschuss lud das Presbyterium ein.

Gemeindeausschussvorsitzender Thomas Fleckenstein begrüßte 17 Anwesende, darunter als Gast auch den kaufmännischen Geschäftsführer der für die Solaranlage auf dem ÖGZ-Dach zuständigen „3-Ö-Solar“, Dieter Vohmann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde las Thomas Fleckenstein als Einführung aus den Grundlagen der geistlichen Anweisungen von Frère Roger „Segnet, verflucht nicht“. Die Idee, bevor es an die Arbeit ging, sich erstmal mit dem vorbereiteten Büfett zu beschäftigen, fand allgemeinen Anklang. Das gemeinsame Essen und Trinken dürfte auch Jesus viel Freude gemacht haben, hat er es doch vorgelebt.

Danach wurde besprochen, wie es mit dem bisherigen Frühjahresgottesdienst der Pfadfinder, die das nicht mehr stemmen können, weitergehen soll. Es gab auch schnell ein Ergebnis, dem alle zugestimmt haben: Es soll zukünftig im Frühjahr ein Gottesdienst im Freien stattfinden. Möglichst mit anschließendem Beisammensein. In diesem Jahr (2026) findet er am 10. Mai (Muttertag) um 11:00 Uhr auf der ÖGZ-Wiese, Jakobsplatz 1, Frankenthal, statt. Anschließend Beisammensein.

Nächster Punkt war, wie mit der bisherigen Regelung an Ostern, bei der im jährlichen Wechsel die katholische Gemeinde zur Osternacht und die evangelische Gemeinde zum Ostermorgen eingeladen hatte, umgegangen werden soll. Es wurde Einigkeit erzielt, dass zukünftig immer am Ostermorgen um 06:00 Uhr ein ökumenischer Ostergottesdienst gefeiert werden soll mit anschließendem gemeinsamem Frühstück. Diese Regelung kommt auch dem katholischen Pastoralteam entgegen, weil nicht mehr zwangsläufig ein Priester anwesend sein muss. Weitere ökumenische Gottesdienste finden am Gemeindefest und an Erntedank statt.

Am Zweiten Advent dieses Jahres wird das fünfzigjährige Jubiläum des ÖGZ gefeiert.

Eingeladen zum Ökumenischen Gottesdienst um 11:00 Uhr sind bereits Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst. Das ganze Jahr über soll mit besonderen Events auf dieses herausragende Ereignis hingearbeitet werden.

Thema war auch nach Möglichkeiten der Arbeit mit Senioren zu suchen und die Jugendarbeit.

Dieter Vohmann stellte noch den Jahresabschluss 2024 der 3-Ö-Solar vor. Nach 20 Jahren läuft nun bald die Förderung aus. Das Einspeisen des Stromes in das öffentliche Netz wird sich nicht mehr rentieren. Deshalb soll ein Energiespeicher installiert werden, damit der erzeugte Strom selbst verbraucht werden kann. Die Planungen dafür sind angelaufen.

Die Sitzung endete mit dem gemeinsamen Lied „Laudate omnes gentes“.­­


Danke, Klaus Fleer!

Rechnerwechsel im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad

Es begann vor über fünfzig Jahren. Die Pläne für das Ökumenische Gemeindezentrum reiften, es wurde geplant und gebaut. Von Anfang an dabei war Klaus Fleer. Anregungen von ihm wurden übernommen und er kümmerte sich fortan um die Finanzen. Ein- und Ausgaben buchen und überwachen, Haushaltspläne und Jahresabschlüsse erstellen. Das alles und vieles mehr hat er bis zum 31. Dezember 2025 ehrenamtlich mit größter Sorgfalt und Genauigkeit erledigt, wie er das auch von seinem Beruf als Danke, Klaus Fleer und Monika Reffert! (Foto: am) Eisenbahner, wo er für sensible, sicherheitsrelevante Bereiche verantwortlich war, kannte. Das ÖGZ lag und liegt noch immer dem heute 84-jährigen am Herzen. So ist er, zusammen mit dem Ökumenischen Verwaltungsausschuss, heilfroh darüber, dass sich mit Monika Reffert eine kompetente Nachfolgerin bereit erklärt hat, das Ehrenamt der Rechnerin zu übernehmen.

Monika Reffert hat einschlägige Erfahrungen in der Kassenführung. Als langjähriges Mitglied im Frankenthaler Stadtrat ist sie gut aufgestellt und verfügt über viele nützliche Kontakte. Der Ökumenische Verwaltungsausschuss freut sich auf eine vertrauensvolle, gute Zusammenarbeit. Danke, Monika Reffert!