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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit Frankenthal gehören.


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3Ö Solar - Solarstrom im Ökumenischen Gemeindezentrum Pilgerpfad

Die Quelle sprudelt unermüdlich!

Seit Oktober 2005 betreibt das ÖGZ eine Photovoltaik-Anlage, die aus der eingestrahlten Sonnenenergie Strom erzeugt und gegen eine entsprechende Vergütung in das städtische Netz einspeist.

Planung, Bau und Finanzierung der Solaranlage gelten weit über die Grenzen Frankenthals hinaus als Vorzeigeprojekt ökumenischer Gemeinschaftsarbeit. Alle Aktivitäten und Entscheidungen werden von den beiden Partnergemeinden, der katholischen Gemeinde St. Jakobus und der protestantischen Gemeinde Pilgerpfad, gleichermaßen getragen.

Die Anlage läuft seit ihrer Inbetriebnahme ohne eine einzige Unterbrechung, sie arbeitet vollkommen geräuschlos und unauffällig; der Wartungsaufwand ist minimal.

Der aus heutiger Sicht fast schon „visionäre“ Weitblick der Entscheidungsträger und der Mut zur Umsetzung des Projektes hat den Bau der Anlage 2005 erst möglich gemacht. Mit Erfolg: Die Quelle sprudelt unermüdlich !

Wieviel Strom hat die Solaranlage bislang produziert?

Seit dem Start der Anlage wurden insgesamt etwa 210.000 kWh ins öffentliche Netz eingespeist (Stand 09/2020). Damit liegen die Stromerträge exakt im Plan, die Erwartungen wurden zum Teil sogar weit überschritten.

Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Haushalt mit 4 Personen verbraucht im Jahr ca. 4.000 kWh.

Machen Sie sich selbst ein Bild: Auf der Anzeigetafel im Eingangsbereich des ÖGZ können Sie sich direkt in „Echtzeit“ über die momentan erzeugte Stromleistung [in kW] informieren; auch kann man dort die insgesamt ins Netz eingespeiste Strommenge [in kWh] ablesen.

Die Grafik dokumentiert die Stromverläufe für jedes Betriebsjahr der Anlage. Man erkennt sehr gut den charakteristischen Jahresverlauf einer PV-Anlage und stellt fest, dass die Monate Mai bis August den „Löwenanteil“ der Stromerzeugung stemmen, während die Leistungskurve im restlichen Jahr steil abfällt. Auch ganz interessant: Aus den Werten können Sie sehr gut Rückschlüsse ziehen über die unterschiedlichen Sonnenintensitäten in den jeweiligen Jahren; so hebt sich z.B. der „Jahrhundert-April“ von 2007 oder der besonders „sonnenreiche“ Sommer im Jahr 2011 deutlich hervor.

Thema "Klimawende": Solarstrom liegt ökologisch voll im Trend!

Neben dem wirtschaftlichen Aspekt sollte man auch den ökologischen Effekt nicht vergessen. Das ÖGZ folgt dem Trend der Zeit und trägt aktiv zum Klimaschutz bei durch Vermeidung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2).

Das Thema „Klimawandel“ rückt immer stärker in den Vordergrund öffentlicher Diskussionen. Hier ist das ÖGZ einen entscheidenden Schritt voraus, denn umweltfreundlich gewonnener Solarstrom muss nicht in konventionellen Kraftwerken durch die Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) oder durch Kernkraft erzeugt werden. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen: Wir schonen die weltweit knapper werdenden Energieressourcen.

Überzeugen Sie sich selbst: Die Anzeige am Eingang des ÖGZ gibt auch Auskunft über die bislang „eingesparte“ CO2- Menge.

Und diese Zahl ist gewaltig: 145.000 kg (Stand 09/2020)

Wie erfolgt die Abrechnung?

Im Prinzip funktioniert dies wie bei jeder normalen Haushalts-Stromabrechnung. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Zahlungen in umgekehrter Richtung laufen: „3ÖSolar“ ist Stromerzeuger, das öffentliche Netz ist Stromabnehmer.

Die Stadtwerke Frankenthal als „Kunde“ überweisen daher alle 2 Monate eine fest vereinbarte Abschlagszahlung auf die voraussichtlichen Erträge. Mit der letzten Rate im Dezember erfolgt dann die Endabrechnung auf Grundlage der tatsächlich eingespeisten Strommenge. Unser Vorteil: Da eigens für den Betrieb der Solaranlage eine sogenannte GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) gegründet wurde, fallen bei der Vergütung des erzeugten Solarstroms keine steuerlichen Abzüge an.

Das Bild zeigt die beiden Geschäftsführer der 3ÖSolar, Herrn Dieter Vohmann (rechts im Bild) als Vertreter der protestantischen Seite und Herrn Dietmar Groß (links im Bild) als Vertreter der katholischen Seite.

(Text: Dietmar Gross)

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